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Türkei 1996 - Alanya


 

 

 

Hotel Kleopatra in Alanya

... direkt am Busplatz gelegen, war echt eine Zumutung
(Krach und beim Essen waren noch zwei weitere Hotels mit eingebunden, also lange Wartezeiten)

 

Das Ferienzentrum Alanya liegt 135 km von Antalya entfernt.
Die Stadt wurde im 2.Jh.von Piraten gegründet und hatte den
Namen Korakesion. Schliesslich setzte sich auch hier die
römische Macht durch, und ab 395 gehörte es zum oströmischen
Reich. Im Jahre 1220 wurde Alanya vom seldschukischen Sultan
Alaeddin Keykubat erobert, der die Festung verstaerken und eine
Werft bauen liess. Die Stadt erhielt den Namen Alaiye(Edle).

Bootsrundfahrt um die Halbinsel in Alanya
mit Besichtigung der Piratenhöhlen

 

 

 

 

Ja,ja das haben wir wirklich gemacht,
aber als Doppel (Sindy hatte etwas Angst) ...

... und mit einer perfekten Landung

 

 

 

 

 

Tagesausflugs mit dem Jeep am Fluss Dimcay.
Das Interessante bei diesem Fluss, sind die vielen Restaurants am und im Wasser.
Im Wasser stehen kleine Pavillons die über kleine Stege erreichbar sind. Hier kann man dann nach Herzenslust im sitzen oder liegen, essen und trinken eben picknicken.

  Die Atmosphäre hier ist sehr entspannend,
man fühlt sich einfach wohl in diesen kleinen
mitTeppich ausgelegten Pavillons, Schuhe
ausziehen nicht vergessen!

 

 

 

 

Wir wollten keine Plätze im Wasser,
denn dort war es Sau kalt !!!

Kappadokien 

Die Gegend von Kappadokien gehört zum
inneranatolischen Hochland und ist von allen
Seiten von Gebirgen eingeschlossen.
Dazwischen liegt eine Landschaft von berückender
Schönheit. Man fühlt sich wie in eine bizarre
Mondlandschaft versetzt.
Vulkanische Eruptionen veraenderten die Gegend
kontinierlich. In einem Haus in Catalhöyük sind Wandmalereien zu sehen, die wahrscheinlich einen Vulkanausbruch des Hasan Dagi darstellen.
Bei diesen Ausbrüchen wurde das Land von zahlreichen
Tuffschichten von unterschiedlicher Dicke und Festigkeit
überlagert. Die Tuffschichten wurden im Laufe der Zeit ausgewaschen, so entstanden Wasserrinnen und starke Verformungen. Resultat der Erosion waren bizarre
Steinformationen, wie Kegel und Pyramiden, die sich ausgezeichnet für den Bau von Felsenkirchen eigneten,
die man heute dort besichtigen kann

 

 

 

 

 

Die unterirdischen Stadt Derinkuyu ist die grösste Anlage ihrer Art und wurde ab 1963 ausgegraben, erfoscht und für die Öffentlichkeit freigegeben.
Bis heute hat man acht Stockwerke bis in eine Tiefe von
40 Metern erschliessen können.
10 weitere Stockwerke werden vermutet.
Die Entstehung geht in die Zeit der Hethiter zurück, die bereits 1400 v. Chr. mit den Grabungen begonnen haben sollen. Schätzungen gehen davon aus, dass in dieser unterirdischen Stadt bis  zu 20.000 Menschen gewohnt haben.

  Hier ein Türstein

Dieser wurde einfach vor die Tür gerollt
und ein reinkommen war nicht möglich !!!

 

 

 

 

Kloster der tanzenden Derwische

Die Mitglieder des Sufi-Ordens Mevleviyya oder Mevlevi werden auch "Tanzende Derwische" genannt. Als Ordensgründer gilt Djalal ad-Din Rumi, dessen Ehrenname Mevlana war.
Die Mevlevi haben neben dem Erlangen der geistigen Vervollkommnung immer auch kulturelle und körperliche Aspekte in ihre Lehren mit einbezogen. Sie zählen zu den liberalen und fortschrittlichen Orden, ohne jemals ihre traditionellen Werte verleugnet zu haben.
Charakteristisch für die Mevlevi sind ihre auffallende Bekleidung und ihre Tänze. Sie tanzen, um in das Zentrum ihres wahren Selbst zurückzugelangen, um so ihrem Ziel näher zu kommen – die Einigkeit mit Gott. Hierfür müssen fana ("Entwerden") und baqa ("ewiges Sein mit / in Gott") erlangt werden.
Die rituelle Kleidung der Derwische erinnert an das letztendliche Ziel und die Begrenzung jeden Lebens – den Tod. Und so tanzen die Derwische angesichts des eigenen Todes in einem dunklen Mantel, der das eigene Grab symbolisiert, einem weißen Tanzkleid, das das spätere Leichengewand darstellt, und hohen Mützen bzw. Grabsteinen auf dem Kopf.

Im Kloster

Die Tanzzeremonie wird von einem Scheich geleitet.
Es erklingt Trommel- und Flötenmusik, z.T. auch von
Sängern begleitet. Erst wenn der Scheich das Zeichen gibt,
beginnt der Tanz. Die Derwische öffnen ihre Arme –
die rechte Handinnenfläche zeigt nach oben, die linke
nach unten. Langsam beginnen sie sich um die eigene
Achse zu drehen, werden immer schneller, rotieren
durch den Raum. Sie werden in diesem Moment zu
Katalysatoren der göttlichen Energie, die sie mit
ihrer rechten Hand empfangen und mit ihrer linken
an die Welt weiterleiten.

Im Zuge der Europäisierung der Türkei wurden ihre Tänze
1925 verboten. Seit 1954 dürfen sie wieder vollzogen werden.

 

 

 

 

 

Kappadokien ist ein Göttergeschenk, ein Naturwunder, und mit
seinen Felsen- und Bodenformationen einzig in seiner Art.

Täler von aussergewöhnlicher Schönheit wechseln sich
ab mit geschichtlichen und kulturellen Reichtümern.

 

 

 

 

... es war einfach beeindruckend !!!

Eine Felsenkirche

 

 

 

 

... und von innen